Auslandstierschutz
Herzlich Willkommen auf der Vereinshomepage von Glücksfelle e.V.

»Man muss etwas, und sei es noch so wenig, für diejenigen tun,

die Hilfe brauchen, etwas, was keinen Lohn bringt,

sondern Freude, es tun zu dürfen.«

(Albert Schweizer)

" Warum kümmern wir uns um Hunde im Ausland, wo doch hier bei uns in Deutschland die Tierheime so voll sind? "

 

Diesen Satz hören wir sehr oft, wenn wir von unserer Arbeit erzählen und es gibt kontroverse Meinungen dazu.

Zweifellos gibt es auch in unserem Land Mißstände, die Tierhaltung betreffen und tierschutzrelevant sind. Unsere Tierheime sind in der Tat voll und den Insassen kann oftmals kein schönes Leben ermöglicht werden und viele von ihnen finden gar nicht oder sehr schwer ein passendes Zuhause.

Menschen, die in unseren Tierheimen ein geeignetes Familienmitglied suchen, finden oftmals ältere und verhaltensauffällige Abgabehunde Hunde vor, die so gar nicht den Vorstellungen entsprechen, die der durchschnittliche Adoptionswillige von seinem zukünftigen Hund hat.

 

Solange Menschen nicht bereit sind, auch den Schwierigen , Eingeschränkten und Alten eine Chance zu geben werden die Tierheime voll bleiben, unabhängig von der Zahl der Auslandshunde.

Deshalb sind wir der Meinung, dass kein ausländischer Hund einem deutschen Tierheimhund den Platz wegnimmt, da diese Tiere oft genau das verkörpern, was gesucht wird.

 

Der für uns ausschlaggebende Punkt und wichtigster Grundsatz ist, dass Tiere keine Nationalität

haben sollten und sich Respekt, Fürsorge und Hilfe fühlenden Wesen gegenüber, nicht nur

auf das eigene Land beziehen sollten - sondern keine Grenzen kennt.

 

Leider ist die Situation der Tiere in ihren Herkunftsländern , sowohl in Süd- als auch in Osteuropa zumeist von Hunger, Krankheit, Verwahrlosung, Vertreibung, Bedrohung und unkontrollierter Vermehrung geprägt.

Dort werden Tiere von dem Großteil der Menschen nicht als gleichwertiges, fühlendes Wesen anerkannt, sondern als lästig empfunden und daher vertrieben, mißbraucht für verschiedene Zwecke oder gar mißhandelt oder getötet.

Kurz gesagt, schon das Hundebaby wird dort in ein Leben hineingeboren mit täglichem Kampf ums Überleben und Zukunftsaussichten als meist schlecht versorgter Kettenhund, Wächter, Gebärmaschine oder Streuner.

 

Nicht selten führt für viele eingesammelte Tiere, auch oft entsorgte Haushunde, nach sogenannten Säuberungsaktionen der Weg in staatliche Shelter oder Massenauffanglager mit meist angegliederten Tötungen, in denen nach kurzer Frist oft auf unvorstellbar grausame Weise getötet wird.

Ebenso sind grausame Vergiftungsaktionen in vielen europäischen Ländern an der Tagesordnung.

Glück haben diejenigen, die in privaten Tierheimen landen, die von engagierten Tierschützern unterstützt werden. Diese Hunde dürfen hoffen, ausgewählt zu werden um hier bei uns ein respektvolles und glückliches Hundeleben führen zu dürfen.

 

Wir wollen Tieren grenzübergreifend helfen, weil wir ihre Not sehen und sie als gleichwertige Wesen respektieren und lieben. Es gibt nichts schöneres für uns, eines unserer

Glücksfellchen seiner neuen Familie zu übergeben.

 

 

"Tue den Mund auf für die Stummen

und führe die Sache derer, die verlassen sind..."

(Franz von Assisi)